Eine gemeinsame Reise mit vielen Informationen, (manchmal unschönen) Wahrheiten aber immer mit Spaß am Leben

Warum ich kein E-Bike fahre

Warum ich kein E-Bike fahre

Warum ich kein E-Bike fahre

Bestimmt ist es dir auch nicht entgangen, dass mit der Coronapandemie das Reisen stark eingeschränkt oder teils unmöglich wurde. Besonders Reisen ins Ausland waren nicht möglich.

Viele von uns haben sich überlegt, was es für alternative Möglichkeiten gibt, damit wir trotzdem raus kommen und ein wenig Urlaubsfeeling bekommen.

Reisen im eigenen Land und sogar im eigenen Bundesland wurden zum Trend.

Viele, mich eingeschlossen, haben das Wandern für sich entdeckt, andere wiederum sind wieder mehr aufs Fahrrad gestiegen.

Die Verkaufszahlen bei Fahrrädern haben in der Zeit extrem zugenommen und besonders E-Bikes wurden und werden immer beliebter.

Auch ich mein Partner und ich haben uns vor kurzem entschieden neue Fahrräder anzuschaffen und unsere Wander-Trekking-Erfahrungen auf das Fahrrad zu übertragen.

Ganz bewusst haben wir uns hier gegen ein E-Bike (richtig wäre Pedelec) entschieden und zwar aus verschiedenen Gründen:

  • Ich bin körperlich noch sehr fit und gesund und benötige deshalb noch keine elektrische Unterstützung
  • Als Freizeit-/Sportgerät unterstützt es so meine Fitness und nicht meine Bequemlichkeit
  • Es ist leichter im Gewicht und somit einfacher, wenn ich mit Bus und Bahn unterwegs bin
  • Ich habe geringere Anschaffungs- und Wartungskosten sowie einen geringeren Wertverlust
  • Es bringt mir weniger echten Radfahrgenuss
  • Deutschland Fahrradwege sind überhaupt nicht für E-Bikes ausgelegt (sie sind oft schon für normale Räder eine Herausforderung)

Bei Mehrtagestouren müsste ich ständig überlegen, wo es denn eine Möglichkeit gibt den Akku wieder zu laden. Es macht mich unflexibler in der Wahl meiner Übernachtungsmöglichkeiten.

Wir sind immer mit Zelt unterwegs und lieben es auf Naturcampingplätzen zu schlafen. Hier sind die Möglichkeiten des Aufladens einfach nur sehr eingeschränkt oder gar nicht möglich.

Im Moment kann ich mir noch nicht vorstellen, dass ich mich für ein E-Bike / Pedelec entscheide.

Natürlich kenne ich auch die Momente, in denen mir ein elektrischer Antrieb sehr gefallen würde, z. B. bergauf oder bei Gegenwind. Doch sobald ich den höchsten Punkt eines Berges erreicht habe oder der Wind wieder nachlässt, genieße ich es einfach wieder umso mehr.

Grundsätzlich bin ich der Meinung, dass uns ein wenig Entschleunigung vom Alltag ganz gut tut.

Es ist durchaus effizient, wenn man den Weg zur Arbeit, statt mit dem Auto mit dem E-Bike zurücklegt (manchmal sogar schneller, je nachdem wo man wohnt). Glaubt man der Statistik, so werden E-Bikes jedoch zu 75 % in der Freizeit genutzt, wo man doch gerne mal den Stress hinter sich lassen will und zur Ruhe kommen möchte.

Eine Runde um den See, den Fluss entlang oder durch Wald und Feld kann so beruhigend wirken, wenn man es langsam und mit allen Sinnen aufnehmen und genießen kann. Was habe ich davon, wenn alles schnell an mir vorbeirauscht? Dann stecken wir in der Freizeit dort, wo viele von uns sich schon im Alltag wiederfinden, nämlich in der Stressfalle.

Ich habe mir ein klassisches Trekkingrad mit 21-Gängen zugelegt und auf meinen bisherigen Touren noch nicht bereut mich dafür entschieden zu haben.

Wie sieht es bei dir aus? Fährst du klassisch oder elektrisch? Und was war ausschlaggebend für deine Entscheidung?

Ich freue mich auf deinen Kommentar.

Über Heikes Blogs

In meinen Blogs schreibe ich über wiedererkennbare, manchmal lustige und auch ernste Themen, immer informativ, mit Freude und Herz. Für die junge, fröhliche, nette, frische, kluge Frau die schon 50 ist, aber immer noch voller Leben steckt. Die Blogs erscheinen sehr regelmäßig, wenn auch nicht immer am selben Wochentag.

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Über die Autorin

Heike Freudenberger

Heike Freudenberger

Ich, Heike (geb. 1964) bin eine echte Spätzünderin in Sachen Multimedia. Erst nach meiner Scheidung begann ich vorsichtig zu schreiben und wurde erst richtig glücklich, als ich nach 17 Jahren meinen heutigen Partner wieder traf. Deshalb habe ich es jetzt manchmal eilig, um den Rest des Lebens so gut wie möglich zu genießen. Mein Motto: "Das Leben ist zu kurz, um drinnen zu sitzen, in den Fernseher zu schauen und langweilige Klamotten zu tragen."