Social Media und Wohlbefinden

Social Media und Wohlbefinden

Social Media und Wohlbefinden

Bist du auch gerne mal im Social Media Netzwerk unterwegs und schaust dich um, was der eine oder die andere so gepostet?

Oft sind es gut gemeinte Worte und positive Lebensberichte, die einen gerne mal an der eigenen Existenzwürdigkeit zweifeln lassen.

Manch eine wird sich fragen: “Was mache ich eigentlich falsch, dass ich nicht so überdreht und total gut drauf bin, wie die tollen Typen im Netz?” “Warum bin ich nicht so erfolgreich? Warum komme ich mit fast 60 nicht mehr so ​​faltenfrei und fit daher? Was läuft falsch bei mir?”

Zunächst einmal denke ich, dass wir alle mal in der Situation sind und uns das fragen. Doch solange und bewusst ist, dass auf Social Media nur die beste und tollste Version der Person gezeigt wird, dann kann wir das mit Abstand auch ansehen und vielleicht sogar darüber lächeln.

Was letzten Endes wirklich war und richtig ist, können wir den Medien schon lange nicht mehr entnehmen. Das einzige Ergebnis was solche dauerhaft positiven Videos und Berichte vermitteln ist Selbstzweifel zu schüren. Wenn du dich dabei angesprochen fühlst, dann wurde das Ziel bereits erreicht.

Ist der Lack schon ab?

Ich bin auch gerne aktiv wie passiv in Social Media unterwegs. Ich habe meine eigene Webseite, schreibe Blogs und veröffentliche sie bei Instagram und Facebook.

Hier schreibe ich auch über meine Erfahrungen, Interessen und gebe selbstverständlich auch Tipps, doch ich versuche dabei auch immer bei mir selbst zu bleiben, und wie heute, auch meine Emotionen mit einfließen zu lassen. Es ist nicht immer alles eitel Sonnenschein ist. Auch ich gehöre zu den Frauen, die mit fast 60 merken, dass nicht mehr alles so schnell und glatt geht, wie noch vor einigen Jahren.

Na und! Was ist daran schlecht? Vielleicht gibt es bereits einige Schrammen und Kratzer, der Lack ist lange noch nicht ab.

Ich werde keinen Marathon unter 4 Stunden mehr laufen (eigentlich bin ich noch nie einen gelaufen), werde keine 90-60-90 Maße mehr erreichen (hatte ich übrigens auch nie) und ich bin es auch Leid zu hören, was man jetzt besser mal machen und lassen sollte. “Du kannst doch nicht noch Skinny-Jeans tragen oder Sneakers! Dafür bist doch sicher schon zu alt”. Gut gemeinter Rat, doch wer sagt, dass es so sein muss. Gibt es ein Datum für bestimmte Aktivitäten oder Outfits? Bei manchen Social Media Beiträgen könnte man es schnell vermuten. Sind die Gesichter meist jung, äußerst hübsch und sportlich.

Ich stehe zum meinen Schwächen

Seit einigen Jahren schon habe ich mich damit abgefunden, dass mein Körper an einigen Stellen mehr Rundungen aufweist, meine Haare wären ohne Farbe schon ziemlich grau und ich bin auch nach 5 Arbeitstagen froh, wenn das Wochenende da ist (obwohl ich sagen muss, dass ich meine Arbeit immer noch liebe).

Hier und jetzt möchte ich mal eine Lanze brechen für alle tollen Frauen und Männer da draußen, die über 50 und weit älter sind.

Nichts, aber auch gar nichts, sollte uns davon abhalten unser Leben, so zu leben wie wir es wollen.

Unabhängig von Trends, Tipps und Lebensweisheiten, die oft auch noch von sehr jungen Männern und Frauen gegeben werden. Nichts gegen ihr Wissen, ich liebe es, mich mit jungen Menschen zu umgeben und zu unterhalten, doch sollte man zunächst erst einmal selbst erleben und erfahren, worüber man berichtet.

Erfahrung gibt dem Leben Würze

Wir haben in unserem Alter bereits einiges erlebt, sind oder waren verheiratet, haben Kinder groß gezogen, haben unsere Frau im Job gestanden oder tun es immer noch. Es ist die Erfahrung, die uns stark macht und uns zu der Person haben werden lassen, die wir heute sind. Jetzt ist es an der Zeit endlich wieder das zu tun, wofür wir immer schon brannten.

Wenn ich auf einer Party bin und es werden Hits aus den 80er/90er gespielt, dann kann ich euch sagen, dann vergesse ich mein Alter total und es gehen alle Hemmungen fliegen. Ich fühle mich dann wie damals. Ok, der Tag danach ist definitiv dann stärker für die Regeneration geblockt. Doch ich genieße es in vollen Zügen.

Das Zauberwort für uns ist doch Wohlbefinden und mal unter uns, was genau jeder von uns in dieses Wohlbefinden bringt ist komplett unterschiedlich und das ist auch gut so. 

Was mir Wohlbefinden verschafft

Ich z. B. bin sehr gerne draußen unterwegs. Ich fordere mich immer wieder gerne heraus mit Ultra-Wanderungen oder Mehrtagestouren oder Pilgern (in letzter Zeit gefallen mir sogar Mehrtagestouren auf dem Rad.) Das ist wobei ich runter komme, was mich komplett befreit, mir ein gutes Gefühl gibt und meine Seele befriedigt.

Bei dir kann das etwas ganz anderes sein, z. B. singen, tanzen, handarbeiten, seilspringen oder was auch sonst immer.

Hast du dich in letzter Zeit einmal gefragt was genau dir fehlt, wenn du dich nicht wohlfühlst?

Könnten es genau diese Aktivitäten sein, die Dir fehlen? Ganz egal was dir fehlt, begib dich auf die Suche und lass es in dein Leben (oder wieder in dein Leben). Oft haben wir Dinge einfach im Laufe der Jahre beiseite gestellt. Wie ein Instrument, was wir auf den Dachboden gebracht haben und es uns nun wieder einfällt. Es braucht vielleicht einige Zeit um es wieder zu stimmen, in Form zu bringen und ein Musikstück darauf zu spielen. Wichtig ist, dass wir es wieder hervorholen.

Deine Meinung

Mich würde es freuen, wenn du dich nicht vom Mainstream auf Social Media mitreißen lässt und du bereit bist, deinen eigenen Weg für dein Wohlbefinden zu gehen. Finde heraus, was zu deinem Lebensstil passt.  Anregungen sind da sicherlich im den sozialen Netzwerken zu finden. Doch verlasse dich auf dein Bauchgefühl, was zu dir passt.

Wenn du Lust hast, dann kannst du mir mal einen Kommentar hinterlassen.

Mich würde interessieren, was deine Meinung zum Thema Social-Media und Wohlbefinden ist.

Ich freue mich auf deine Nachricht.

Bleibe in deiner Kraft und schaffe deinen eigenen Lifestyle!

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In meinen Blogs schreibe ich über wiedererkennbare, manchmal lustige und auch ernste Themen, immer informativ, mit Freude und Herz. Ich gebe hier Tipps, die mir selbst geholfen haben und es immer noch tun.

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